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Technik
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In diesem Bereich
finden sie allgemeine technische Hintergrundinformationen zu folgenden
Themenbereichen:
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Das SERO-Kennfeld
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Die SERO-Seitenkanalpumpe
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Aufbau einer SERO-Seitenkanalstufe
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Wirkungsweise der SERO-Seitenkanalpumpe
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Charakteristik der SERO-Seitenkanalpumpe
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Arbeitsfeld der Seitenkanalpumpe
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SERO-Multifunktionspumpe
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Zulaufverhältnisse
(NPSH)
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Energiekosten-Vergleich
Seitenkanalpumpe - Radialkreiselpumpe
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Bitte
die Diagramme und Schaubilder zur Vergrößerung anklicken!
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Das SERO-Kennfeld
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Die SERO-Seitenkanalpumpe
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Die SERO-Seitenkanalpumpe - ein Nischenprodukt
zwischen Verdränger- und Kreiselpumpe
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nq-Kurve
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Aufbau einer
SERO-Seitenkanalstufe
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Die SERO-Seitenkanalstufe besteht
aus einem Laufrad (C), einem Seitenkanalgehäuse (A) und einem Stufenmantel (B).
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Wirkungsweise der
SERO-Seitenkanalpumpe
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Durch die Saugöffnung (1)
tritt die Förderflüssigkeit bzw. Flüssigkeits-Gas-Gemisch in die
Laufradzellen (2) und den Seitenkanal (3) ein. Der Seitenkanal erstreckt
sich nicht über den vollen Umfang, sondern ist an einer Stelle unterbrochen
(4).
Durch die Rotation des Laufrades und die Zentrifugalwirkung bewegt sich die
Förderflüssigkeit mehrfach zwischen den Zellen des Sternrades und dem
Seitenkanal hin und her, wobei eine sehr intensive Energieübertragung
stattfindet (Pfeile in Bild 1 und Bild 2).
Damit wird eine Förderhöhe (Drucksteigerung) erreicht, die das 5- bis
10-fache von mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit rotierenden normalen
Pumpenlaufrädern beträgt.
Durch den sich verjüngenden Seitenkanal wird die Förderflüssigkeit kurz
vor dem Unterbrecher (4) in die nächste Stufe oder den Druckstutzen der
Pumpe geführt.
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Durch die Zentrifugalwirkung
des Laufrades werden Flüssigkeit und Luft getrennt. Die Flüssigkeit
sammelt sich im äußeren Bereich der Laufradzellen und des Seitenkanals,
die Luft im inneren Bereich (5).
Durch den höheren Druck nahe der Drucköffnung wird die Luft durch eine
separate Luftaustrittsöffnung (6) in die nächste Stufe und weiter in die
Druckleitung befördert. Damit wird zunehmend die Luft aus der Saugleitung
evakuiert, bis der Flüssigkeitspegel die Höhe der Pumpe erreicht und die
volle Flüssigkeitsförderung einsetzt.
Auch eine leere Saugleitung kann entlüftet werden, wenn genügend
Flüssigkeit in der Pumpe verbleibt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass
auch für einen wiederholten Ansaugvorgang stets genügend Hilfsflüssigkeit
in der Pumpe verbleibt.
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Charakteristik der
SERO-Seitenkanalpumpe
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Die Seitenkanalpumpe hat ihren höchsten
Kraftbedarf bei kleinstem Förderstrom!
- Der steile Q-H-Verlauf der Kennlinie
eignet sich besonders zur druckabhängigen Kreislaufregelung.
- Die engen Spalte erlauben keine abrasiven
Bestandteile in der Förderflüssigkeit.
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Arbeitsfeld der
SERO-Seitenkanalpumpe
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Niedriges nq
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SERO ist bei kleinen Fördermengen und großen Förderhöhen in
Investition und Betriebskosten normalen Kreiselpumpen überlegen.
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Ansaugefähigkeit
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- Sie erzeugen Unterdruck in der Saugleitung
und sind daher selbstansaugend. Aus Gründen der Sicherheit und
Zugänglichkeit können sie oberhalb der Flüssigkeitsbehälter
aufgestellt werden (externe Ansaugvorrichtung entfällt).
- Sie saugen auch dann an, wenn am
Druckstutzen ein Überdruck wirkt (Evakuierungsvorgang max. 2-3
Minuten).
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Die
nebenstehende Abbildung zeigt die charakteristische Saugvermö-genskennlinie einer
Seitenkanal-pumpe bei Luftförderung. Die Daten sind
abhängig von Pumpengröße und Stufenzahl. Während des Ansaug- vorgangs
arbeitet die Pumpe so lange in diesem Bereich, bis die Flüssigkeit infolge
des erzeugten Unterdrucks in die Pumpe steigt. Sie fördert dann kurzzeitig
ein Gas/ Flüssigkeitsgemisch und erreicht schließlich ihren
anlagenbedingten stationären Flüssigkeits-Förderstrom.
Die einzelnen Betriebszustände gehen dabei ohne größere Einwirkung stetig
ineinander über. Beim Abschalten der Pumpe ist durch konstruktive
Maßnahmen sichergestellt, dass die Pumpe nicht vollständig entleert (leergehebert)
wird. Die verbleibende Rest-flüssigkeit reicht aus, eine selbstansaugende
Pumpe, auch ohne ein Flußventil in der Saugleitung jederzeit anzufahren.
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Teilgasförderung
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- Sie haben die Fähigkeit mit gas- oder
dampfförmigen Anteilen (50 %) zu fördern, d.h. auch leicht
siedende Medien, wie Flüssiggas. (Bei Lufteintritt kann der
Förderstrom nicht abreißen, auch nicht im Dauerbetrieb!)
- Sie sind kavitationsunempfindlich
bei variablem Dampfdruck (bei teilweiser Ausgasung reißt der
Förderstrom nicht ab).
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Druckerhöhend
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- Druckziffer, die bis das 10-fache von mit
gleicher Umfanggeschwindigkeit rotierenden, normalen Pumpenlaufrädern
erreicht.
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SERO-Multifunktionsspumpe
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Die Multifunktionspumpe wird
dort eingesetzt, wo die Miförderung von Gasen und Dämpfen aus dem Prozess
verlangt wird, ohne das der Fördervorgang unterbrochen wird.
Die charakteristischen Eigenschaften der Multifunktionspumpe bieten Vorteile
gegenüber den Hauptausfallursachen 'normaler' Kreiselpumpen. Das gute
Saugvermögen in Verbindung mit der Kavitationsunempfindlichkeit machen
diese Pumpe für den Einsatz von Flüssigkeiten, die nahe am Dampfdruck
gefördert werden müssen, wie Kondensate, Flüssiggase,
Kohlenwasserstoffe, Aerosole oder Kältemittel zur ersten Wahl.
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Multifunktionspumpe
SRZS 224 W KK G12E.62
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Bei der Multifunktionspumpe
werden die Eigenschaften zweier Pumpensysteme kombiniert:
Die NPSH-Werte liegen zwischen 20 cm (0,6 ft) und 1 m (3 ft) bei n=1450 1/min. Das
erlaubt Zulaufhöhen von weniger als 0,5 m (1,5 ft) bei siedenden
Flüssigkeiten, was Systemkosten im Anlagenbau erspart.
Die Multifunktionspumpe hat keine fest markierte Grenzkavitationslinie. Sie
ist erheblich kavitationsunempfindlicher bei variablem Dampfdruck als eine
Radial-Kreiselpumpe. Diese höhere Betriebssicherheit sorgt für einen
reibungslosen Produktionsablauf beim Betreiber.
Durch die beachtliche Druckziffer und die geringeren Abmessungen einer
modularen Bauweise ist die Multifunktionspumpe nicht nur technologisch,
sondern auch ökonomisch definitiv die optimale Lösung für ausgasende
Flüssigkeiten in der Verfahrenstechnik.
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Zulaufverhältnisse (NPSH)
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Um einen störungsfreien
Dauerbetrieb zu gewährleisten, sind die Zulaufverhältnisse der Anlage dem
Pumpenbedarf (NPSH) entsprechend anzupassen. Maßgeblich für die Bestimmung
des NPSH(Anlage)-Wertes
sind die Faktoren Temperatur, Dampfdruck, Dichte, Zulaufhöhe und
Rohrleitungsverlust. Vereinfacht gilt:
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| NPSH(Anlage) |
= |
anlagenseitig vorhandener
NPSH-Wert (m) |
| Pe |
= |
statischer Druck (im
Behälter) (N/m2); Druck über (positiv) oder unter
(negativ) dem Luftdruck Pb |
| Pb |
= |
athm. Druck (N/m2) |
| PD |
= |
Dampfdruck (N/m2) |
| e |
= |
Dichte (kg/m3) |
| g |
= |
9,81 (m/s2) |
| H z
geo |
= |
Zulaufhöhe (m) |
| H vs |
= |
Rohrleitungsverlust |
| (Umrechnung: 1
bar = 105 N/m2) |
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Ergibt sich aus der
Berechnung des Wertes NPSH(Anlage)
ein Wert kleiner als der Wert NPSH(Pumpe)
(aus Kennlinie zu entnehmen), sind Maßnahmen zu ergreifen, um ein
Verhältnis
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zu erreichen.
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Energiekosten-Vergleich
Seitenkanalpumpe-Radialkreiselpumpe
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